Die größte Jugendbewegung der Welt

 

Der Gründer
Die Idee geht um die Welt
Die Grundsätze


BiPi - der Gründer der Pfadfinderbewegung

Robert Stephenson Smyth Baden-Powell (BiPi) war mit seinen Ideen seiner Zeit weit voraus. Als der Oberst der britischen Armee im Burenkrieg mit einer Handvoll Buben monatelang der Belagerung der südafrikanischen Stadt Mafeking standhielt, erkannte er: Kinder können sehr wohl Verantwortung übernehmen und eigenständig handeln - wenn man ihnen etwas zutraut. Zu einer Zeit, als man Kinder mit Drill und Prügeln erzog, war das revolutionär.

BiPi wurde daheim bei den Kindern in England ein Star. Für sie schrieb er sein Buch "Pfadfinder" - und trat eine Lawine los. Überall im Land gründeten sich Pfadfindergruppen - auch viele Mädchen waren dabei. BiPi beendete den Militärdienst und setzte seine ganze Energie dafür ein, eine Jugendbewegung aufzubauen, die dem Frieden dienen sollte: die Pfadfinderbewegung. Für seine Verdienste in der Jugenderziehung wurde Baden-Powell zum Lord geadelt.


Eine Idee geht um die Welt

Was 1907 mit 26 Jungen im ersten Zeltlager auf der Insel Brownsea begann, war zwei Jahre später schon auf über 11.000 Jungen und Mädchen angewachsen. Die Idee der Völkerverständigung war denn auch von Anfang an wichtig. Seit sich 1920 zum ersten Weltpfadfindertreffen 8.000 Pfadfinder aus 34 Ländern trafen, gibt es diese "World Jamborees" alle vier Jahre. Beim 19. Jamboree 1998/99 in Chile waren 34.000 Teilnehmer aus aller Welt dabei - darunter fast 1.000 Deutsche.

Heute ist die Pfadfinderbewegung mit mehr als 35 Millionen Mitgliedern in über 170 Ländern die größte Jugendbewegung der Welt. Fahrt und Lager spielen eine große Rolle, sind jedoch bei weitem nicht alles. Über allem steht das Ziel, Menschen heranzubilden, die selbständig denken und verantwortungsvoll handeln. Menschen, die sich in Gemeinde oder Gesellschaft engagieren, weil es ihnen wichtig ist. Sie alle haben sich im Weltpfadfinderverband (WOSM) mit Sitz in Genf bzw. im Weltpfadfinderinnenverband (WAGGGS) mit Sitz in London zusammengeschlossen.


Die Grundsätze - oder: was du schon immer über Pfadfinder wissen wolltest...

Pfadfinderarbeit basiert auf einigen wenigen, aber wichtigen Grundsätzen - sie alle hat schon Baden-Powell so formuliert:

Learning by doing

Unsere Pfadfinder sollen Lernen durch Tun: durch Selbermachen, Experimentieren, Ausprobieren.

Look at the boy

Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen die Kinder und Jugendlichen. Unser Programm ist dem Alter und den Bedürfnissen der Pfadis angepasst.

Die kleine Gruppe

In der Gruppe von 6-10 Mitgliedern entwickelt sich eine Gemeinschaft und ein gegenseitiges Verantwortungsgefühl, ohne dass der einzelne in der Masse untergeht.

Fahrt und Lager

Die Herausforderungen der freien Natur regen die kreativen Fähigkeiten junger Menschen besonders an. Unsere Umwelt wird als wichtiges und schützenswertes Gut erkannt.

Jugend führt Jugend

Bei uns lernen Kinder und Jugendliche schon früh, Verantwortung zu übernehmen. Aufgabe der Erwachsenen ist es, sie zu beraten und zu unterstützen.

Jeden Tag eine gute Tat oder Allzeit bereit

Das heißt für uns: Mit wachen Augen durch die Welt gehen und ganz selbstverständlich da zu helfen odereinzuspringen, wo man gebraucht wir

BiPi's Motto:

 
"Verlasse die Welt ein bisschen besser, als du sie angetroffen hast."