Mit dem Ziel, eine eigene Stadt zu errichten, zog es 160 Pfadfinder über das Pfingstwochenende auf den Kornberg bei Oberrot. Aus Richtung Schwäbisch Gmünd, aus Backnang, Unterrot und selbstverständlich Oberrot versammelten sie sich, um eine Stadt zu errichten, die ihren Wünschen entspricht und alles besitzt, was eine funktionierende Gemeinde benötigt: Führerscheinstelle, Café, Postamt, Straßenbeleuchtung und Spielplatz. Errichtet wurden diese und viele andere Bauten nur mit Hilfe von Seil, Holz und Zeltplanen.

Bei den komplizierteren Konstruktionen konnte das durchaus zum Problem werden. Zelte stellen können die Pfadfinder des VCP – aber wie baut man eine Seilbahn nur aus Stangen und Seilen? Wie ein vier Meter hohes begehbares Lagertor? Doch man würde sich nicht Pfadfinder nennen, wenn man diese Probleme nicht selbst lösen könnte. So entstand sie, die „Scouttown“ und brachte die Zivilisation in den Alltag der Pfadfinder: mit Straßennamen, Besuch im Café oder dem Machen des Pappauto-Führerscheins.

Und wenn abends die Straßenlaternen auf dem Kornberg erloschen, brannten die Feuer und Laternen der Pfadfinder noch bis in die frühen Morgenstunden. Bei einer Sache wurden dann allerdings doch sechs Nägel verwendet: um die Straßenlaternen der Stadt noch vor Einbruch der Dunkelheit aufzuhängen.

Text: Leonie Zott

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An den vergangenen zwei Wochenenden hatten die Pfadfinder viel vor. Es standen zwei wichtige Termine des Pfadijahres an. Die Weihnachtsfeier und das Abholen des Friedenslichtes in Stuttgart.
 
Die diesjährige Weihnachtsfeier stand unter dem Motto „Pfadi Duell“. Es wurden Quizfragen zum Thema Pfadfinder und alles was dazu gehört gestellt.
Zuvor wurde in den Gruppenstunden Fragebögen gemeinsam  mit den Sipplingen ausgefüllt, die meist genannte Antwort war dann die richtige Lösung, welche die Gruppen im Duell gegeneinander dann erraten mussten.
Am besten abgeschnitten hat hierbei die Sippe der Moskitos. Zwischen den Duellen wurden Lieder gesungen und gemütlich zusammengesessen.
Zum Schluss ging es dann auch noch nach draußen ins freie, denn hier gab es für alle Pfadfinderinnen und Pfadfinder kleine Geschenke über die sich jeder sehr freute.
Alles in allem war die Weihnachtsfeier ein schöner Tag der Vorweihnachtszeit.    
 
Eine Woche später ging es für einige Pfadfinder auch schon nach Stuttgart.
Morgens machten sie sich gemeinsam vom Gaildorfer Bahnhof aus auf den Weg nach Stuttgart um das Friedenslicht abzuholen. Der Gottesdienst war sehr schön.
Danach ging es mit dem Friedenslicht noch auf den Stuttgarter Weihnachtsmarkt um den Tag noch schön ausklingen zu lassen bevor sie sich auch schon wieder auf den Heimweg nach Gaildorf gemacht haben. Dort Wurden sie auch schon erwartet. Bei einer kleinen Aussendungsfeier konnte sich hier jeder der wollte das Friedenslicht abholen.
 
     
 

Die Mitglieder des Verbands Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) Unterrot haben sich zu ihrer Jahreshauptversammlung getroffen, um alle Amtsinhaber zu entlasten und die Ämter neu zu besetzen. Nachdem sie den Gottesdienst in Münster besucht haben, ging es ins Pfadihaus, wo gemeinsam gewählt wurde.

Zur neuen Stammesleitung zählen seitdem Elisa Schandor, Lisa Eberhard und Melanie Schneider. Fürs Finanzielle ist Teresa Worley zuständig.

Sie wird am Ende der Legislaturperiode den Kassenrevisoren Christian Sänger, Jörg Manhalter und Markus Golz Rechenschaft ablegen. Das Amt des Zuschussbeauftragten wird durch Celina Reimer und Lisa Schmidt ausgeführt. Lisa ist zusammen mit Isabel Brenner auch als Gemeindehauswart für die Gruppenräume im Unterroter Gemeindehaus zuständig. Tim Reichart führt zusammen mit Melanie Schneider das Amt des Materialwartes weiter. Er gehört  zusammen mit Annika Baum und Samuel Wörz zu den neuen Gauratsdelegierten. Das Amt der Pressewarte besetzen Annika Horlacher und Celina Reimer.  Protokollführer sind in diesem Jahr Annika Baum und Theresa Worley.

Für die in diesem und im nächsten Jahr anstehenden Altpapiersammlungen werden die Altpapierbeauftragten Tim Reichart und Samuel Wörz zuständig sein. Die Mitglieder des Stammes sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Wahlen und freuen sich auf die anstehenden Aufgaben und Aktionen. Annika Horlacher

Foto: Die Stammesversammlung der Verbands christlicher Pfadfinder Unterrot. Foto: Annika Horlacher 

Info

Der VCP Unterrot hat heute ungefähr 70 Mitglieder. Zielgruppe sind Mädchen und Jungen ab etwa neun Jahren. Die Sippen – Gruppen von Gleichaltrigen –  treffen sich jede Woche zur Gruppenstunde. Zwangloser Spaß sowie die spielerische Auseinandersetzung mit Natur und Umwelt, Gesellschaft, Glauben und anderen Themen stehen dabei im Vordergrund.

Südwest Presse, Rundschau Gaildorf, Jochen Höneß |

Quelle: http://www.swp.de/gaildorf/lokales/gaildorf/zustaendigkeiten-geklaert-13778371.html

Sägemühle Oberrot

Die Unterroter Pfadfinder schnupperten bei ihrer Stammesfreizeit drei Tage an der Ebersberger Sägemühle Märchenluft.

In der Eberberger Sägemühle war von 11.-13.11.16 volles Programm angesagt. Die Sippe der Moskitos plante nicht nur die Stammesfreizeit, sie schrieb außerdem noch ein eigenes Märchen. Dieses Märchen stellte die Rahmenhandlung der Freizeit dar. Es ging um sieben Freunde die alle sehr unterschiedlich waren. Bei einer Nachtwanderung gingen sechs Freunde verloren und die Pfadis haben auf einem Geländespiel den nötigen Zauberspruch gefunden, um die Freunde wieder zurück zu bringen. Am Ende waren alle wieder glücklich vereint. Sowohl die kleinen als auch die großen konnten ihr Wissen über Märchen zeigen, auffrischen und verbessern.

 

 

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Unterrot: Am 21.08 trat die Sippe "Faultiere" des VCP Unterrot ihre Abschlussfahrt an, die letzte Aktion welche die zehn von sechzehn junge Leute erleben durften.

Die Sippe hatte sich nämlich eine ganz besondere Abschlussfahrt gemacht. Eine Segeltour in Holland.
Die knapp sieben Stunden Fahrt brachten sie direkt nach Stavoren in den Niederlanden. Zunächst wurde ein gutes Frühstück (man muss dazu erwähnen, dass die ganze Segelwoche Vegetarisch gekocht wurde) direkt am Hafen eingenommen und zwei weitere Mitreisende vom Bahnhof abgeholt wurden, welche eine Atemberaubende und Schweißtreibend Reise mit dem Fernbus hatten.
Schon bald trafen die zehn Abenteurer auf das Schiff auf dem sie fünf Tage zusammen das Meer unsicher machen würden. Mit der Kaffeetasse in der Hand und noch etwas verschlafen trafen sie schließlich auf den Skipper mit dem sie zunächst alle Taschen und Lebensmittel auf die Middelsee brachten. Mit an Bord war auch eine Matrosin die ebenfalls aus Deutschland kam und ebenfalls Pfadfinderin war. Nach kurzer Einführung stach die Middelsee in See.
Der erste Tag war stürmisch, kalt und nass somit mussten die Faultiere schon lobenswerte und schwere Leistungen zeigen. Mit Windstärke sechs und starkem Seegang ging es in den Hafen von Harlingen.

Der kommende Tag wurde ein sehr heißer Tag und die Sonne brannte ununterbrochen auf das Deck doch gegen Abend wurde das Wetter gut ausgenutzt und am Hafen direkt den Strand aufgesucht, leider konnte man wegen der starken Strömung nicht schwimmen gehen.
Der Mittwoch war mit Abstand der anstrengendste Tag da heute mehrere Wenden nötig waren. Bei solch einem recht komplizierten Manöver musste jeder mithelfen der konnte. Wenden auf hoher See war schwieriger als gedacht und ging auch sehr schnell. Nach zunächst kleineren Schwierigkeiten lief das Manöver wie von selbst. Auch beim Essen konnte der Skipper auf die Truppe zählen, wenn man Wenden musste wurde alles stehen und liegen gelassen um die Wende gut und schnell durchführen zu können, ein riesen Team Zusammenhalt zwischen Pfadfinder, Skipper und Matrosin wurde geschaffen. Zur Belohnung wurde am späten Abend die Badeleiter befestigt und man konnte unter wunderschönem Sternenhimmel baden. Ein Highlight wie einige später schwärmen.
Am letzten Abend, dem Donnerstagabend segelten sie an eine relativ einsame Insel auf der sie schließlich ein Lagerfeuer machen durften. Es war ein schöner, gemütlicher und vor allem musikalischer letzter Abend, mit Cornflakes, Gitarren und Liederbüchern wurde bis in den frühen Morgen gesungen.
Der morgen begrüßte sie mit einem wunderschönen Sonnenaufgang auf dem Meer, erst auf dem Rückweg nach Stavoren wurde ein Teil des Schlafes nachgeholt.
Im Heimathafen wieder angekommen wurde das Schiff von oben bis unten geputzt und geschrubbt für die nächsten Passagiere. Gegen Abend gab es schließlich mit Matrosin und Skipper ein gutes Abschlussessen um die wunderschöne Woche abzuschließen.
Die letzte Nacht wurde auf einer Wiese unter Sternenhimmel verbracht, ehe es am frühen Mittag wieder Richtung Deutschland ging. Zwei der zehn Abenteurer ergriffen die Gelegenheit und machten anschließend noch Urlaub in Stavoren und Region.
Auf dem Rückweg nach Unterrot wurde noch ein drei Stündiger Stopp in Düsseldorf gemacht, um dort die Stadt unsicher zu machen.
Am Ende eines solchen Abenteuers waren sich aber alle einig: es war zu kurz! Es gab am Ende wenig Negatives was man aufzählen konnte denn es war alles so gut wie es war.
So viele schöne Momente die man in den letzten neun Jahren erlebt hat, mit so vielen tollen Leuten, erlebt man selten im Leben und dafür kann man nur dankbar sein.